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Was ist die beste Reisezeit? – Das hängt vom Ziel ab!

Als Europäer sind wir uns gewohnt, dass die beste Reisezeit stets um den Sommer herum ist. Einerseits ist dann endlich das Wetter bei uns akzeptabel. Hinzu kommt aber auch, dass dann Sommerferien angesagt sind, welche die meisten von uns aus der Schulzeit in bester Erinnerung haben: Während vier bis sechs Wochen genossen wir in kurzen Hosen das schöne Wetter und die Glücklichen von uns konnten sogar an einen schönen Strand liegen. Das war vor dreissig Jahren.

Heute sieht die Sache etwas anders aus. Flüge sind rund um die Welt verfügbar und wurden um einiges billiger. Während Flüge nach Übersee bis vor einigen Jahren noch nur für gutsituierte Familien erschwinglich waren, sind die Preise mittlerweile um einiges gepurzelt. Nun ist es beinahe allen möglich, auch zu weit entfernten Destinationen zu fliegen. Während wir nun die Tropen bereisen können, ist aber unsere Mentalität oft dieselbe geblieben, wie noch vor einigen Jahrzehnten: Wir sind intuitiv der Meinung, dass prinzipiell der Sommer die richtige Reisezeit ist. Dies ist aber nur bedingt die Wahrheit. Sie trifft sicher auf die gemässigten Klimazonen der Nordhalbkugel zu. Auf Reisedestinationen in den Tropen und Subtropen, und vor allem auf der Südhalbkugel sieht die Geschichte aber völlig anders aus.

Auf der Südhalbkugel ist während unseres Sommers die Winterzeit. Das mag für Australien keinen grossen Unterschied machen, da dort die Temperaturen auch im Winter angenehm sind. Wer hingegen die Anden, zum Beispiel in Chile oder Argentinien bereisen will, der sollte unbedingt darauf achten, dies in (unserem) Winter zu tun, damit er nicht erfrieren muss.

Bei Reisen in tropische Gebiete gilt es weniger auf unsere Jahreszeiten zu achten, als auf die Regenzeiten. So mag beispielsweise die beste Reisezeit für Costa Rica die Trockenperiode zwischen November und April sein. Allerdings ist das Klima in diesem Land so unterschiedlich, dass es sehr von der Region abhängt, welche sie besuchen. Das Wetter am Pazifik ist prinzipiell trockener, während es am Atlantik feuchter ist. So bevorzugen einige Reisende die Regenzeit, wenn sie die pazifische Seite Costa Ricas besuchen – dann ist es auch etwas frischer. Ausserdem gilt es nicht zu vergessen, dass die Regenzeit nicht konstanten Regen bedeutet, sondern tägliche Regengüsse, die in der Regel meist nur zwei bis drei Stunden dauern. In den Tropen scheint meist das ganze Jahr über die Sonne – auch wenn das nicht ununterbrochen der Fall sein mag.

So lohnt es sich, dass wir über den Tellerrand schauen und uns von der Vorstellung lösen, dass nur im Sommer die beste Reisezeit sei. Im Gegenteil – oftmals ist dies die beste Zeit, um zu Hause zu bleiben: Dann haben wir endlich auch mal anständiges Wetter!


 




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