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HIV macht keinen Urlaub – Schutz ist immer wichtig

Person auf KrankenliegeJeder, der im Alltag zum Geldverdienen einem wie auch immer gearteten Reglement unterworfen ist, freut sich auf seinen Urlaub. Denn im Urlaub können wir endlich unseren Tag so gestalten, wie es die Umgebung und unsere Gesundheit zulässt. Und für viele Menschen gehört die Suche nach dem Liebesglück dazu – sei es für die gelungene Partnerschaft für den Rest des Lebens oder für ein eher kurzes Abenteuer. Andere wiederum suchen gar keine Kontakte, werden aber gefunden. Ob so oder so: Es besteht immer die Möglichkeit, uns bei ungeschützten sexuellen Begegnungen mit Personen, die nicht ausschließlich mit uns zusammen waren, eine lebensverändernde HIV-Infektion zuzuziehen. Daher kann die Devise in allen Lebenslangen nur lauten: HIV macht keinen Urlaub – Schutz ist immer wichtig.

Bei anderen genügt kein aktueller Test

Das gilt sogar dann, wenn wir einen aktuellen negativen HIV-Test des (Urlaubs-) Partners kennen würden – denn nach einer HIV-Infektion können mehrere Wochen vergehen, bis sie durch eine Blutanalyse nachweisbar ist. Und wir wissen nicht, mit wem der oder die Betreffende in den Wochen vor dem Test noch sexuelle Kontakte hatte.

HIV kann jeder bekommen

Es ist zwar allgemein bekannt, dass eine HIV-Infektion vor dem Ausbruch der Krankheit nicht sichtbar ist; dennoch lassen sich Unzählige zum Beispiel von dem gepflegten Erscheinungsbild ihres neuen Sexualpartners beziehungsweise ihrer neuen Sexualpartnerin dazu verleiten, auf Schutzmaßnahmen zu verzichten. Oder sie vertrauen einer unbewiesenen Beteuerung ihres Gegenübers, keine Gefahr darzustellen – diese Beteuerung kann jedoch nicht nur eine Lüge, sondern sogar ein fataler Selbstbetrug des neuen Partners sein, denn die Möglichkeit einer HIV-Infektion der eigenen Person wird von vielen Menschen verdrängt. Viele Fachärzte plädieren jedoch für einen möglichst frühzeitigen Therapiebeginn.

Die Infektionswege von HIV

HI-Viren werden durch Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit oder Blut übertragen. Daher sind alle Arten von ungeschütztem Verkehr mit infizierten Personen sehr gefährlich: Vaginalverkehr ebenso wie Analverkehr. Auch bei Oralverkehr besteht ein Übertragungsrisiko. Außerhalb der Infektionswege der sexuellen Kontakte wird das Virus durch Spritzen, die mehrere Personen verwenden, verbreitet. Schwangere und stillende Mütter mit dem HI-Virus können ihre Kinder infizieren.


 




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